Samstag, 20. Januar 2018

Rede von Viktor Orbán zur neuen Völkerwanderung

Rede Viktor Orbans:
„Das zweite und dritte Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts werden die Jahrzehnte der Völkerwanderung sein. Ein Zeitalter ist angebrochen, auf das wir nicht vorbereitet waren. Wir hatten geglaubt, derartiges könne nur in der fernen Vergangenheit oder in den Geschichtsbüchern vorkommen. Dabei können viel mehr Menschen als jemals zuvor, eine die Zahl der Gesamtbevölkerung des einen oder des anderen europäischen Landes übersteigende Masse, sich in den folgenden Jahren Richtung Europa auf den Weg machen. Es ist an der Zeit, der Wirklichkeit ins Auge zu blicken!“
Was die Wirklichkeit ist
„Die Wirklichkeit ist, dass in zahlreichen europäischen Ländern in der Tiefe schon seit langem mit behäbiger Beharrlichkeit die Welt der Parallelgesellschaften ausgebaut wird. Die Wirklichkeit ist, dass die hier Ankommenden nicht im Geringsten die Absicht haben, unsere Lebensweise zu übernehmen, da sie ihre eigene als wertvoller, stärker und lebensfähiger ansehen als unsere. Warum sollten sie diese auch aufgeben? Die Wirklichkeit ist, dass man mit ihnen nicht die in den westeuropäischen Fabriken fehlenden Arbeitskräfte ersetzen kann. Die Wirklichkeit ist, dass wir die unleugbar vorhandenen Bevölkerungsprobleme des an Einwohnern abnehmenden und immer älter werdenden Europa mit Hilfe der muslimischen Welt nicht werden lösen können, ohne unsere Lebensweise, unsere Sicherheit und unsere Identität zu verlieren.“
Was in Brüssel geschieht, ist absurd
„Die Geschichte hat unsere Tür aufgestoßen, hat die Grenzen Europas, die europäische Kultur und die Sicherheit der Bürger Europas unter Belagerung genommen. Das Problem ist, dass wir Europäer nicht das tun, was in unserem Interesse steht. Um das zu beschreiben, was in Brüssel geschieht, gibt es kein besseres Wort als ‚absurd’. Es ist so, als ob der Kapitän des vor einer Kollision stehenden Schiffes nicht den Zusammenstoß vermeiden wollte, sondern damit beschäftigt wäre, festzulegen, welche Rettungsboote die Nichtraucherboote sein sollen. Als ob wir, anstatt das Leck dicht zu machen, darüber diskutieren würden, wie viel Wasser in welche Kabine fließen solle.“
Europa ist das Christentum und nicht das Kalifat
„Die Völkerwanderung kann man sehr wohl aufhalten. Europa ist eine Gemeinschaft von einer halben Milliarde Menschen, von 500 Millionen Menschen. Wir sind mehr als die Russen und die Amerikaner zusammengenommen. Die Lage Europas, sein technologischer, strategischer und wirtschaftlicher Entwicklungsgrad ermöglicht es ihm, sich zu verteidigen. Es ist schon schlimm genug, dass Brüssel nicht in der Lage ist, den Schutz Europas zu organisieren, doch noch viel schlimmer als dies ist, dass Brüssel hierzu selbst die Absicht fehlt. In Budapest, Warschau, Prag und Bratislava fällt es uns schon schwer, zu verstehen, wie wir dorthin gelangen konnten, dass es überhaupt eine Option werden konnte, dass der, der von einem anderen Kontinent und aus einer anderen Kultur hierher kommen möchte, ohne Kontrolle hereingelassen werden kann. Dies ist Europa! Europa ist Hellas und nicht Persien, Rom und nicht Karthago, Christentum und nicht das Kalifat.“
Wenn wir hier helfen, kommen sie her, wenn wir dort helfen, bleiben sie dort
„Wir erinnern uns an das wichtigste Gesetz der Hilfeleistung: Wenn wir hier helfen, dann kommen sie hierher, wenn wir dort helfen, dann bleiben sie dort. Anstatt dies einzusehen, begann man von Brüssel aus die in dem ärmeren und unglücklicheren Teil der Welt lebenden Menschen zu ermuntern, sie sollten nach Europa kommen und ihr eigenes Leben gegen etwas anderes eintauschen. Ich habe den Eindruck, dass sich in Brüssel und einigen europäischen Hauptstädten die politische und geistige Elite als Weltbürger definiert, im Gegensatz zu der national gesinnten Mehrheit der Menschen. Ich habe den Eindruck, die führenden Politiker sind sich dessen auch bewusst. Und da es keine Chance gibt, dass sie sich ihrem Volk verständlich machen könnten, versuchen sie erst gar nicht, mit den Menschen zu sprechen.“
Das tatsächliche Problem findet sich nicht außerhalb, sondern innerhalb Europas
„Wie man das bei uns gesagt hatte: Sie wissen es, sie wagen es und sie tun es. Und dies bedeutet, dass sich das tatsächliche Problem nicht außerhalb Europas findet, sondern innerhalb Europas. An erster Stelle wird die Zukunft Europas nicht durch jene gefährdet, die hierher kommen möchten, sondern durch jene politischen, wirtschaftlichen und geistigen Führer, die Europa entgegen den europäischen Menschen umzuformen versuchen. Auf diese Weise kam die bizarrste Koalition zwischen den Menschenschleppern, den zivilen Rechtsschutzaktivisten und den europäischen Spitzenpolitikern mit dem Zweck zustande, planmäßig viele Millionen Migranten hierher zu transportieren.“
Es fällt schwer, hierfür ein anderes Wort zu finden als „Irrsinn“
„Bis auf den heutigen Tag lassen wir ohne Kontrolle und ohne Auswahl Hunderttausende von Menschen aus Staaten herein, mit denen wir uns im Kriegszustand befinden und auf deren Territorium auch Mitgliedsstaaten der Europäischen Union an militärischen Aktionen teilnehmen. Wir hatten nicht einmal den Hauch einer Chance, die Gefährlichen herauszufiltern. Auch heute haben wir keine Ahnung darüber, wer ein Terrorist, wer ein Krimineller, wer ein Wirtschaftseinwanderer ist und wer tatsächlich um sein Leben rennt. Es fällt schwer, hierfür ein anderes Wort zu finden als ‚Irrsinn‘.“
Die nationale Souveränität negierend, austricksend und umgehend
„Wir müssen Brüssel aufhalten. Sie haben sich in den Kopf gesetzt, die nach Europa hereintransportierten Einwanderer unter uns zu verteilen. Verpflichtend, mit der Kraft des Gesetzes. Dies nennt man verpflichtende Ansiedlungsquote. Solch eine unglückliche, ungerechte, unlogische und rechtswidrige Entscheidung hat man in Hinblick auf 120.000 Migranten bereits getroffen, entgegen dem Beschluss des Rates der Europäischen Ministerpräsidenten. Die durch die Ministerpräsidenten vertretene nationale Souveränität negierend, austricksend und umgehend haben sie ein Gesetz durch das Europäische Parlament annehmen lassen. Diesen Beschluss stellen wir in Frage und kämpfen vor dem Gerichtshof der Europäischen Union dafür, dass er für nichtig erklärt wird.“
Bei uns werden keine Banden Jagd auf unsere Ehefrauen und Töchter machen
„In Ungarn wird es keine Stadtviertel geben, in denen das Gesetz nicht gilt, es wird keine Unruhen, keine Einwandereraufstände, keine angezündeten Flüchtlingslager geben und es werden keine Banden auf unsere Ehefrauen und Töchter Jagd machen. In Ungarn werden wir schon die Versuche im Keim ersticken und konsequent Vergeltung üben. Wir werden unser Recht nicht aufgeben, selber zu entscheiden, mit wem wir zusammenleben möchten und mit wem nicht. Deshalb müssen jene, die mit der Idee der Quote in Europa hausieren gehen, zurückgeschlagen werden, und aus diesem Grunde werden wir sie zurückschlagen.“


Gekürzte Version nach Signal für Deutschland e.V. vom 14. Jänner 2018

Freitag, 19. Januar 2018

"Der Globalisierungspapst"

"Sutherland, der am vergangenen 7. Januar verstorben ist, war als UNO-Sondergesandter maßgeblicher Förderer der großen Migrationsflüsse aus Afrika und Asien nach Europa. Es war daher kein Zufall, daß er in den Kreis der politischen Berater von Papst Franziskus aufgestiegen ist. Seine „Ratschläge“ klingen dem Zuhörer aus verschiedenen Papst-Reden entgegen. In Rom wurde er spöttisch der „Globalisierungspapst“ genannt ". (Kath info am 17.Jänner 2018.

Sein Credo lautet:
"Die Europäische Union müsse ihr Bestes tun, um die Homogenität ihrer Mitgliedsstaaten zu untergraben. " (a.a.O.)
 Sutherland "förderte und forderte er die Auflösung der heutigen Staaten durch Migration und Multikulturalität. Letztere bezeichnete er als „unvermeidlich und wünschenswert“. Als Ziel definierte er, daß die Europäische Union, also die EU-Staaten und europäische Völker, jede Vorstellung von „Homogenität“ und „Unterscheidung von anderen“ aufgeben sollten." Das Ziel seien "multikulturelle Staaten", in denen es "verschiedene soziale Gemeischaften" zu geben hat. 

Beachtenswert ist, daß dieser " Globalisierungspapst" nicht seine politische Heimat in der Linken hat, sondern er stammt vom ganz anderen Ufer!

"Ab Juli 1995 war der Multimillionär für 20 Jahre Präsident von Goldman Sachs International, zugleich Präsident des Erdölriesen BP, Direktor der Royal Bank of Scotland. Seine ganzen Führungsämter im Bank- und Industriesektor sowie der Wirtschafts-Energie- und Technologieplanung rund um den Erdball lassen sich gar nicht auflisten." Mit ihm lernen wir so einen ganz anders gearteten Multikultifan kennen- kein Gutmensch, kein linker Ideologe, auch kein Antideutscher, nein, sondern für das "Kapital" (so hätte man es formuliert, als noch Kapitalismuskritik praktiziert wurde) will er die Auflösung aller Völker und Nationalstaaten. Den Interessen des Kapitals dient also das Konzept der Auflösug der Homogenität der Völker. 
Wie das? Die einfachste Erklärung dafür ist wohl, daß für die Massenproduktion der Massenkonsument nötig ist, damit die Produkte massenhaft verkaufbar sind, also Menschen, die alle das selbe konsumieren möchten. Individualität ist so ein Hindernis für die Massenproduktion. Die Multiethnisierung und Multikultivierung soll so gesehen nicht eine Pluralität von Menschen als individuelle hervorbringen, sondern den Durchchnittsmassenmenschen, der nur noch das will, was alle wollen, der so das nur noch konsumiert, was alle konsumieren. 
Zudem realisiert sich durch die Multikultivierung und Multiethnisierung das kapitalistische Ideal des einen universalen Arbeitsmarktes, in der Arbeitgeber unbegrenzt frei sich ihre Arbeitskräfte aussuchen können,ohne noch auf nationale Grenzen, Staatsbürgerschaften und besondere Schutzrechte der arbeitenden Menschen Rücksicht nehmen zu müssen.  Jürgen Elsässer hat in seinem sehr guten Buch: "Nationalstaat und Globalisierung" darauf verwiesen, daß gerade die Abschaffung des Ordnungsprinzipes des Nationalstaates den darin beheimateten Sozialstaat beseitigen soll als Hemmnis für die internationalen Kapitalinteressen. Der freie Kapital- und Arbeitsmarkt soll und darf eben nicht mehr im Interesse von Völkern durch ihre jeweiligen Nationalstaaten reguliert werden.  Deregulierung heißt da die Kampfparole liberaler Globalisierer, und dazu soll der Nationalstaat mit seinen Völkern abgeschafft werden, damit es nur noch atomisierte Individuen gibt für den universalen freien Arbeitsmarkt und als Konsumenten mit einem Massengeschmack. 
Papst Franziskus gibt sich in der Öffentlichkeit gern als Linksgesinnter, so wird er ja auch gefeiert, aber sein Migrationsberater Sutherland bringt uns auf eine ganz andere Spur. Stehen dem Papst vielleicht die Interessen von Goldmann Sachs näher als die der Armen?  

Die Interntseite: "Die freie Welt" kommentiert kurz und prägnant: "Papst Franziskus tanzt nach der Melodie der Multikulti-Globalisten".


Donnerstag, 18. Januar 2018

"Verfahren gegen Asylbewerber - Richter lässt Kreuz abhängen"

"Der 21-jährige Angeklagte musste sich vor Gericht zu dem Vorwurf verantworten, dass er einem Landsmann mit dem Tod gedroht haben soll, nachdem dieser Christ geworden war und seither regelmäßig am Sonntag eine Kirche besucht. Zudem soll der Afghane nach Zeugenaussagen den radikalislamischen Taliban angehören oder mit ihnen sympathisieren." kath net am 17.1.2018
Also, wenn ein afghanischer Asylbewerber einen Landsmann mit dem Tode bedroht, weil der sich zum christlichen Glauben bekehrte, dann verlangt unsere Toleranz dem Islam gegenüber, daß das Kreuz Christi im Gerichtssaal zu entfernen ist! So urteilt der Richter in Bayern, das ja gerüchteweise christlich-katholisch geprägt sein soll. 
Hier offenbart sich uns das postmoderne politisch korrekte Verständnis von Integration in unsere Kultur. Ganz Radicale behaupten, es gäbe gar keine Deutsche Kultur, in die sich "Flüchtlinge" integrieren könnten, sodaß sie am besten so bleiben, wie sie sind, oder es wird geurteilt, daß unsere Deutsche Kultur den "Flüchtlingen" nicht zumutbar sei, sodaß wir unsere eigene zurükzunehmen haben, zumindest aus den öffentlichen Räumen, damit in ihnen sich auch Kulturfremde wohl fühlen können. Nicht sollen Menschen in unsere "Leitkultur" integriert werden, sondern es sollen Freiräume geschaffen werden, befreit von unserer Kultur, damit da dann die Kulturfremden auch agieren können. So ist diese Kreuzesabnahme ein Musterbeispiel für die faktische Konfrontation der Kulturen
(vgl Samuel Huntungton: Kampf der Zivilisationen), in der das Christentum sich permanent zurücknimmt, um dem aggressiveren Islam das Feld zu überlassen.
Es ist gewiß kein Zufall gewesen, daß der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und der EKD-Vorsitzende mit ihrer Kreuzablegung vorgeführt haben, wie man als Christ Toleranz und Respekt gegen den Islam praktisch lebt! Das Kreuz Christi muß weg! Das, was einst der Apostelfürst Paulus als das Zentrum der christlichen Verkündigung bezeichnete,das Kreuz Christi, das soll nun als Ärgernis für die Muslime verschwinden.  "wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit" 1.Korinther 1,23  
Das Christentum ist integraler Bestandteil unserer Deutschen Kultur geworden, sicher verdünnt und oft auch banalisiert. Aber das Christentum ist immer noch neben der griechischen und römischen Kultur das uns jetzt noch formende Erbe. Das aufzulösen, heißt uns unserer Identität zu berauben.
So ist es auch kein Zufall, daß am selben Tage im Antaios Rundbrief zu lesen ist:
"Liebe Freunde, liebe Leser,
auch im neuen Jahr setzen unsere Gegner ihre Zersetzungsarbeit fort. Martin Sellner, Antaios-Autor und europaweit aktives Aushängeschild der Identitären Bewegung, soll offenbar kein Konto (es wird regelmäßig gekündigt), kein Auto (zuletzt ausgebrannt) und keinen Resonanzraum (bei YouTube und Co. gesperrt und gelöscht) mehr besitzen. Vor zwei Tagen schließlich hat Amazon Sellners Buch Identitär! aus dem Sortiment gelöscht." Dem Islam gegenüber kann der Gutmensch gar nicht tolerant genug sein, und Kreuze Christi am liebsten aus dem öffentlichen Leben verbannen, aber die, die sich für die Bewahrung unserer Identität einsetzen, die werden bekämpft.

Mittwoch, 17. Januar 2018

Irgendwie war das früher in der Kirche alles anders! Spurensuche Teil 3

Der Apostelfürst Paulus skizziert uns in seinem 1.Thessalonicher Brief die urchristliche Verkündigung, die wohl ihrerseits auf die Missionspraxis der Juden unter Heiden rekurierte: "und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um den lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn vom Himmel her zu erwarten, Jesus, den er von den Toten auferweckt hat und der uns dem kommenden Gericht Gottes entreißt." (1.Thessalonicher, 1,9f)Die Forderung, wendet euch ab vom Götzendienst und dem wahren Gott zu, bildet wohl das Herzstück der Mission der Synagoge unter den Heiden. Paulus verchristlicht diese nun durch den Zusatz, daß Jesus Christus uns vor dem Gericht Gottes über die Sünder retten wird. 
Da drängt sich die Frage auf, wie denn nun sich die Umkehr zum wahren einen Gott zu dem geforderten Glauben an Jesus Christus als unseren Retter vor dem Zornesgericht Gottes verhält. Paulus würde sagen, daß nur im Glauben an Jesus Christus die Umkehr zu dem einen lebendigen und wahren Gott sich ereignet. Zu beachten ist dabei aber die Differenz zwischen Gott Vater und Gott Sohn. Der göttliche Vater steht für das Gericht über uns, da wir Sünder sind und Jesus Christus steht sozusagen da als unser Verteidiger, der uns vor Gottes Gericht bewahrt. 
Nicht hat uns Jesus einen uns alle liebenden Gott verkündigt, weil wir Menschen uns falsche Vorstellungen von Gott bzw. den Göttern gemacht hatten, als wenn sie menschliches Fehlverhalten straften und uns auch zürnen könnten. Das wäre ein reiner Aufklärungsjesus gewesen, der nur offenbarte, was unabhängig von ihm wahr ist. Er bräuchte uns nur aufzuklären. Für die Wahrheit, die er verkündigte, ist er so selbst als bloßer Bote überflüssig, er vermittelt nur.
Aber das Urchristentum sprach hier von Gott ganz anders: Gott ist gerecht und so straft und belohnt er. Wir sehen so unter der Drohung des göttlichen Gerichtes. Was passiert nun, wenn der Gerichtsgedanke gestrichen wird, wenn Jesus nur noch den Alllieber Gott verkündigt hätte? 
Es bedarf dann keines Jesus Christus mehr als Retter vor dem göttlichen Gericht. Es ist dann auch überflüssig, an Jesus Christus zu glauben, daß er so uns als Christgläubigen der Erretter im Endgericht wird. Im Vertrauen auf den einen Gott, der alle liebt, ist es gleichgültig, ob wer an Jesus Christus glaubt. Ja, nicht einmal der polytheistische Götzendienst oder gar die Verneinung des Glaubens, daß es einen Gott gibt, kann uns dann noch von Gottes Allliebe trennen.
Wozu dann überhaupt noch von der wahren Religion reden, wenn Gott Vater sie alle gleichgültig sind! Das ist das Bezeichnende des postmodernen Christentumes, daß die Frage, wie hältest du es mit (welcher) Religion, die Gretchenfrage als obsolet angesehen wird.  Stattdessen ist uns die christliche Religion nur noch die Aufforderung zu einer humanitären Praxis, in der die Gläubigen aller anderer Religionen mitmachen können und selbst die bekennenden Atheisten.  
Wie kam es zu diesem lieblichen Gottesbild ohne Gericht und Zorn, diesem Gleichgültigkeitsgott? Vgl dazu: Mein Buch: Der zensierte Gott.

Dienstag, 16. Januar 2018

Katholisch=Antinational? Die Kirche und Multikulti

" Die Sicherheit der Flüchtlinge, die Hilfe brauchen, ist wichtiger als die nationale Sicherheit." - Polens Bischöfe ringen weiter um einen "humanitären Korridor" - und finden klare Worte." Katholisch de am 15.Jänner 2019. Energisch stellt sich so die polnische Bischofskonferenz gegen ihre Regierung. Die polnische Regierung begründete ihr Nein zur Aufnahme von "Kriegsflüchtligen" aus Syrien mit dem Sicherheitsrisiko, daß eben so islamistische Terroristen sich nach Polen einschmuggeln könnten! Aber da stellt der polnische Klerus fest, daß das Wohlergehen der Flüchtlinge ihnen wichtiger ist als die Sicherheit ihrer eigenen Landsleute! 
Sie erstrebten einen "humanitären Korridor", nach italienischem Vorbild." Das italienische Konzept der humanitären Korridore sieht neben einer sicheren und legalen Einreise eine längerfristige Begleitung der Flüchtlinge zur besseren Integration vor." Praktisch sieht das so aus: "Nach Angaben von Sant'Egidio wurden bislang rund 1.000 Syrer aus Flüchtlingslagern im Libanon in italienischen Pfarreien, Ordenseinrichtungen und Familien untergebracht."
Lesen wir genau: Die "Kriegsflüchtlinge" fliehen gar nicht aus den Kriegsgebieten, bedroht von aktuellen Kampfhandlungen, sondern aus Flüchtlingslagern, in denen sie in Sicherheit sich befanden! Warum verlassen sie dann ihre Lager? Doch nur wohl, weil sie in Europa, isb. in Deutschland eine bessere Versorgungslage sich erhoffen. Eigentlich sollen Kriegsflüchtlinge Zuflucht in Lagern finden, solange die Kriegshandlungen währen, damit sie dann wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Eine Integration in die Gastländern ist dabei in keinster Weise vorgesehen! Aber genau das erstrebt dies Konzept des "humanitären Korridors". 
Nun geht der Krieg in Syrien, auch ob des beherzten Eingreifens Putins seinem Ende zu. Gerade jetzt braucht das vom Kriege so arg gebeutelte Land jeden Flüchtling zum Wiederaufbau des Landes. Stattdessen wollen die polnischen Bischöfe syrische Kriegsflüchtlinge aus sicheren Ländern nach Polen reinholen, damit die sich dann in Polen "integrieren" sollen! Das hat mit einer Hilfe für Kriegsflüchtlingen rein gar nichts mehr zu tuen, das ist knallharte Multikultipolitik!  
Das Konzept des "humanitären Korridors" ist so nur eine Nebelkerze, die den Willen zur Auflösung des polnischen Volkes in ein multiethnisches Kunstgebilde verschleiern soll! Demonstrierten noch vor kurzem zigtausende von Polen für den Erhalt ihres polnischen Volkstumes, so erweisen sich nun ihre Katholischen Bischöfe als wahre Judasnachfolger! Sie wollen ihr eigenes Volk verraten zugunsten des Willens zur Auflösung der Völker Europas! 
Den Wunsch der Polen nach Sicherheit angesichts der vergrößerten Wahrscheinlichkeit von islamistischen Terroranschlägen und die Sorge vor vermehrter Kriminalität, wenn nun auch Polen eine Politik der offenen Grenzen betriebe, diffamieren dann diese Bischöfe gar als Egoismus! Für das hehre Ziele der Multiethnisierung  sollen eben die Polen diesen Preis zahlen! Dabei geht es selbstredend nicht um die Sicherheit der syrischen Flüchtlinge, denn die haben sie schon in den Flüchtlingslagern, sondern es geht nur darum, daß sie ihren Anteil am Wohlstand des polnischen Volkes wollen! 
Ist diese antinationale Richtung der polnischen Bischöfe mit Papst Franziskus abgestimmt, oder gar von ihm initiiert?, fragen wir uns. Ist nicht dieser Papst geradezu ein Vorreiter des Willens zur Auslöschung Europas? Mit katholischer Religion und Theologie hat das natürlich nichts zu tuen, denn nach katholischer Lehre zerstört die göttliche Gnade nicht die Naturordnungen des Lebens, (Familie und Volk), weil diese gerade in ihrer Natürlichkeit von Gott gewollte sind.     

 

Montag, 15. Januar 2018

Rheinische Kirche will Muslime nicht mehr bekehren- daß Jesus Christus überflüssig ist!

In dem Papier heißt es unter anderem, die Kirche nehme „den Glauben muslimischer Menschen als Bindung an den einen Gott wahr“. Sie verfolge nicht das Ziel, Muslime zur Konversion (Religionswechsel) zu bewegen. (Kath net  vom 15.Jänner 2018). Dieser Beschluß hat seine Vorgeschichte:
"Christen sind nicht berufen, Israel den Weg zu Gott zu weisen." So steht es unmissverständlich in der Kundgebung, die die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland auf ihrer Tagung in Magdeburg verabschiedet hat."
"Wenn ich das Wort 'Judenmission' gebrauche, dann denken Sie bitte immer gleich Anführungszeichen mit", sagte Vizepräses Klaus Eberl am Sonntag (6. November), als er der Synode die Erklärung vorstellte.. Er ist nicht der Einzige, dem es absurd vorkommt, wenn Christen Juden davon zu überzeugen versuchen, dass sie sich zu Jesus Christus bekehren müssten." (www.evangelisch.de/inhalte/.../synode-der-ekd-erteilt-der-judenmission-klare-absage)
Am Anfang stand das Nein der Evangelischen zur Judenmission. Es bedarf keiner großen theologischen Reflexion, um zu erkennen, daß dies evangelische Nein zur Judenmission unvereinbar ist ist mit der Zentrallehre Luthers, daß nur der Glaube an Jesus Christus den Menschen vor Gott rechtfertigen könne. Wir erlebten also im vergangenen Jahr, daß der Protestantismus Luther als ihren Gründer feierte, aber seine Zentrallehre, die der Rechtfertigung allein aus Glauben ad acta legte. Das, was Jesus bis zu seiner Himmelfahrt tat, Juden in seine Nachfolge zu rufen, sie zu dem Glauben an ihn als den Messias Israls und der ganzen Welt zu bekehren, war nun ein einziger Irrtum Jesu. 
Konsequent schreitet der Protestantismus nun auf diesem Irrweg weiter, indem nun die Rheinische Landeskirche, die schon beim Nein zur Judenmission eine Vorreiterrolle spielte, nun auch Nein sagt zur Mission der Muslime. Den sie haben ja schon in der islamischen Religion eine hinreichende Beziehung zu Gott. 
Daß Jesus Christus völlig überflüssig ist, daß es für das Heil des Menschen gleichgültig ist, ob er von uns Menschen geglaubt wird, das bildet so den Endpunkt der evangelischen Häresie. Aus dem "solus Christus" macht sie nun: ein Heil ohne Jesus Christus. Juden und Mohammedaner brauchen den Glauben an den Heiland der Welt nicht.  Warum ist dann Gott überhaupt Mensch geworden und starb am Kreuze, wenn nun das Heil ganz ohne ihn möglich ist? Ob wohl das ganze Christentum ein einziger Irrtum war und ist, weil wohl jeder in seiner nichtchristlichen Religion das Heil finden kann! 

P.S. Es ist zu befürchten, daß die Katholische Kirche, ökumenisch infiziert, auch in diesem Punkte dem Protstantismus nachfolgen werden wird. 

Corollarium 1
Zu durchdenken wäre, ob die lutherische Kampfformel: "solus Christus" nicht primär negativ gemeint war als Verneinung von allem anderen, durch das Heil vermittelt werden kann (etwa die Fürbitte der Heiligen) und nicht so sehr positiv, daß nun der Glaube an Jesus Christus schon das Heil ist. So schritte dann der Protestantismus mit seiner Negierungspraxis weiter, indem er nun auch noch das "solus Christus" streicht.

Sonntag, 14. Januar 2018

Jesus- am Kreuz für uns gestorben- wie das ein Modernist entsorgt und Karriere macht!


Denkt man an Papst Franziskus, fallen einem als Erstes wohl seine moraltheologischen Eskapaden ein: Wahnsinn aber mit Methode, der der systematischen Protestantisierung der Katholischen Kirche.Weniger im Rampenlicht steht sein Agieren im Bereich der Dogmatik,denn das scheint für ihn ein Nebenfach zu sein.  Aber: Papst Franziskus berief den Theologen Karl-Heinz Menke 2014 zum Mitglied der Internationalen Theologenkommission. (Vgl: Wikipedia, Karl-Heinz Menke)
Durch was zeichnet sich nun wohl dieser Theologe aus, daß er so vom Papst gewürdigt wird? Ein Interview mit dem Domradio am 19.6. 2009 offenbart uns die Qualität dieses "Dogmatikers".
Die Frage des Domradios: Wie kann so etwas Grausames wie die Kreuzigung Jesu ein Heilsereignis sein, das der Sündenvergebung? Menke nimmt die Intention dieser Frage gut auf, daß das Kreuz doch eigentlich kein Heilsereignis sein kann. Man mache sich eine ganz und gar falsche Vorstellung von Gott, wenn man meine, daß Gott Versöhnungsopfer wolle und daß so Jesus am Kreuze ein solches Gott dargebracht habe.(Damit erklärt dieser Dogmatiker den von Gott selbst im Jerusalemer Tempel zelebrierten Opferkult für einen Irrtum- das haben sich die Priester nur so ausgedacht, denn realiter wollte und will Gott nie Opfer. Aber es bleibt nicht nur bei der marciontisch anmutenden Verurteilung des Gottesdienstes des Alten Bundes, denn selbstverständlich hat Professor Menke so auch das Meßopfer der Kirche verurteilt, gegen die eindeutige Lehre der Kirche.)
"Was eigentlich Sache ist und was biblisch ist, ist Folgendes: dass Gott so Liebe ist, dass er lieber sich selber dem Sünder aussetzt und seinem Hass und seiner Wut, als dass er ihn aufgibt. Und deshalb kommt es nicht notwendig, sondern faktisch zum Kreuz. Wenn also Gott dem Sünder solange nachgeht, bis dieser sich von seiner Liebe überzeugen lässt - dann haben wir verstanden, was Christus für uns getan hat." 
Erstmal liquidiert Menke die Aussage Jesu, daß er leiden muß, daß es Gottes Wille ist, daß er gekreuzigt wird und macht daraus ein zufälliges Ereignis. Jesus predigte den lieben Gott und es gab Menschen, denen das so sehr mißfiel, daß sie ihn deswegen töteten. Nun soll Gottes Liebe darin bestanden haben, daß er es zuließ, daß die Sünder seinen Sohn töteten! Dies Zulassen soll nun ein dem Sünder Nachgehen meinen, daß den Sünder von der Liebe Gottes überzeugen soll!
Also, wenn ein Vater sieht, wie der Freund seine Tochter vergewaltigt und umbringt und nichts zur Rettung seiner Tochter unternimmt, dann soll darin der Vergewaltiger und Mörder der Tochter die väterliche Liebe zu ihm erkennen! Das ist vollkommener Irrsinn! Wenn der Vater auch nur ein Fünklein Liebe zu seiner Tochter und dem Freund von ihr hätte, würde er diesen Mord verhindern aus seiner Liebe zu seiner Tochter und um ihren Freund von dieser Totsünde abzuhalten! Aber die Liebe des Gottes des Professors Menke besteht darin, daß er Jesus von Mördern umbringen läßt. 
Das Domradio frägt nun genau zugehört habend: "Wie kann der Tod eines einzelnen Menschen für alle die Erlösung bedeuten?" Diese Deutung des Todes Jesu Christi schließt ja offenkundig jede Heilsbedeutung des Kreuzes Christi aus, weil er ja nur von bösen Menschen getötet worden ist, die nichts von der Liebe Gottes hören wollten. Menke rettet sich, indem er auf Ostern sich kapriziert. Das heißt im Klartext: Nicht das Kreuz sondern allein Ostern ist die frohe Botschaft, daß der Tod uns nicht von der Liebe Gottes trennt. Allerdings soll das schon Karfreitag offenbar geworden sein, obgleich Jesus am Kreuze das Gegenteil bezeugt in seinem quallerfüllten Aufschrei, warum sein Gott ihn verlassen habe? (Aber da hat sich Jesus wohl geirrt, denn Gott war ja immer mit ihm.) Aber wieso hat die Auferstehung Jesu nun eine Heilsbedeutung für uns alle? Warum hat dann die leibliche Aufnahme Elias in den Himmel nicht die selbe Heilsbedeutung? Hier bleibt alles unklar und dunkel.
Wäre Menke ehrlich, hätte er respondiert, daß die Menschen bis Ostern falsche Vorstellungen sich vom Tode und von Gott gemacht hätten- die vulgärste Version wäre die des Priesterbetruges- und nun habe uns Jesus aufgeklärt, daß Gott nur Liebe sei, die so jedem im Tode die ewige Liebesgemeinschaft mit ihm schenke.
Jetzt muß natürlich noch die Vorstellung, daß Jesus für unsere Sünden gestorben sei. liquidiert werden.  "Jesus Christus übernimmt für alle die Sündenlast - das klingt wie das Prinzip Sündenbock, bei dem ich alle Verantwortung abgeben kann. Mache ich es mir da nicht ein bisschen einfach als Mensch?", frägt das Domradio, um so den Professor gleich auf die rechte, eine antikatholische  Spur zu setzen. 
Der Professor raisoniert: " Jesus Christus hat diesen Sündenbock-Mechanismus nicht mitgemacht, sondern aufgedeckt. Man hat ihn zwar - unschuldigerweise - zum Sündenbock gemacht. Man hat ihn ans Kreuz geschlagen! Aber er hat nicht seinerseits diejenigen, die ihn ans Kreuz geschlagen haben, angeklagt, sondern er hat gesagt: Liebt Eure Feinde!" Fragen wir uns, wer denn Jesus zum Sündenbock gemacht hat, dann kann natürlich nicht geantwortet werden: Pilatus oder Herodes oder der Hohe Rat der Juden, denn jüdischerseits wollte man ihn töten, weil er in ihren Augen ein Blasphemiker war und Pilatus ließ ihn nur kreuzigen, um den Juden einen Gefallen zu tuen: Er war eben basismokraisch gesonnen, denn für ihn galt: Vox populi= vox Dei! Wer hat dann Jesus zum Sündenbock gemacht? Die Antwort ist einfach zu geben: Die Autoren des Neuen Testamentes, nicht nur der Hebräerbrief, auch Paulus und die Evangelisten, indem sie den Kreuzestod Jesu von den Gottesknechtliedern her deuteten. 
Aber Professor Menke befreit uns nun von diesem seit dem Kreuz Christi in die Welt gesetzten und von der Kirche verkündeten Irrtum! Denn Jesus hat gesagt: "Liebet eure Feinde!" Das soll wohl heißen, daß Gott, weil er die Liebe ist, niemals den Sünder strafen würde, weder hier auf Erden noch im Jenseits, weil er zu allen Sündern nur sagt: "Ich liebe Dich!" Damit hat dieser Professor alle Gerichtsreden Jesu als Irrtum liquidiert: Es gibt kein Gericht, keine göttliche Strafe, ja es bedarf auch keiner Sündenvergebung, weil Gott ja sowieso nichts anderes tut, als alle Menschen, wie viel sie auch sündigen mögen, zu lieben.
Das ist keine Häresie mehr, das ist der vollkommene Abfall vom Katholischen Glauben, also Apostasie. Diesen Apostaten nahm 2014 Papst Franziskus in die Internationale Theologenkommission auf! Jetzt wissen wir, warum!  

Es bleibt so nur noch eines übrig, an den bedeutendsten Kirchenlehrer der nachkonzliaren Kirche zu erinnern, dem sich unsere heutigen Moderisten aufs herzinnigste verbunden und verpflichtet wissen:
Willy Millowitsch: Wir sind alle kleine Sünderlein

Wir sind alle kleine Sünderlein,
's war immer so, 's war immer so.
Der Herrgott wird es uns bestimmt verzeih'n,
's war immer, immer so.
Denn warum sollten wir auf Erden
schon lauter kleine Englein werden?
Wir sind alle kleine Sünderlein,
's war immer so, 's war immer so.
Der Herrgott wird es uns bestimmt verzeihn
's war immer so, immer so.